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Der 4. Ludwig-Narziß-Preis ging 2018 an das Forschungszentrum Weihenstephan

Der Ludwig-Narziß-Preis für Brauwissenschaft wurde heuer während der BrauBeviale 2018 in Nürnberg am 15. November zum 4. Mal verliehen. Wie Dr. Lydia Junkersfeld, Chefredakteurin der BRAUWELT, zu Beginn der Preisverleihung betonte, werden mit diesem Preis in Höhe von € 2.500 sowie einem Pokal der Fa. Sahm, Höhr-Grenzhausen, Autoren für die wissenschaftliche Publikation in der Fachzeitschrift BrewingScience ausgezeichnet, deren Ergebnisse von höchster Relevanz für die Brauerei-Praxis sind. Im Fokus steht der Transfer von Wissenschaft in die Praxis.

In diesem Jahr ging die Auszeichnung für den Beitrag „Bavarian Wheat Beer,an Example of a Special Microbe Habitat – Cultivation, Detection, Biofilm Formation, Characterization of Selected Lactic Acid Bacteria Hygiene Indicators and Spoilers“ an Robert Riedl, Paula Goderbauer, Andreas Brandl, Fritz Jacob und Mathias Hutzler.

In dieser Studie wurde ein Nährmedium zum Nachweis von bierschädlichen Bakterien entwickelt, welches hervorragend in Brauereien eingesetzt werden kann, die Weizenbier produzieren. Weizenbier ist aufgrund der geringeren Hopfung mikrobiologisch anfälliger. Manche bierschädlichen Bakterien wachsen vornehmlich im obergärigen Weizenbier. Das Nährmedium und weiterführende mikrobiologische und molekularbiologische Methoden sind speziell für diese Problemstellung in der vorliegenden Arbeit entwickelt worden. Die Ergebnisse und Methoden dieser Arbeit wurden bereits häufig zur Klärung von Kontaminationsfällen aus der Brauereibetriebspraxis eingesetzt.

Die MEBAK gratuliert ihren Mitglieder Prof. Dr. Fritz Jacob und Dr. Mathias Hutzler und ihrem Team für diese hohe und internationale Auszeichnung!

Bildmaterial: BRAUWELT

 

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